Ihre PTBS Klinik in Kassel

Die Habichtswald Privat-Klinik ist eine etablierte, fachlich spezialisierte und diskrete Klinik für posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Seit vielen Jahren begleiten wir Menschen dabei, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten und wieder in einen selbstbestimmten Lebensrhythmus zurückzufinden. Unser multiprofessionelles Team verfügt über besondere Expertise im traumasensiblen Arbeiten und orientiert sich an aktuellen wissenschaftlichen Standards ebenso wie an Ihrem individuellen Tempo und Ihren persönlichen Ressourcen.

Mit unserem ganzheitlichen Behandlungskonzept schaffen wir einen geschützten Rahmen für Ihre Stabilisierung, Heilung und persönliche Weiterentwicklung – fernab vom Druck des Alltags und getragen von Achtsamkeit, Respekt und therapeutischer Klarheit. Unser PTBS Selbsttest gibt Ihnen eine erste Einschätzung, ob bei Ihnen ein Trauma vorliegen kann.

Was uns auszeichnet

  • Individuelle Therapie statt Standardprogramm: Ihre Lebensgeschichte ist einzigartig – und Ihre Therapie sollte es ebenso sein. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein maßgeschneidertes, traumasensibles Therapiekonzept, das Ihre biografischen Erfahrungen, Belastungsgrenzen und persönlichen Ressourcen ernst nimmt. Wir begleiten Sie empathisch und professionell.
  • Ganzheitlicher Therapieansatz mit therapeutischer Tiefe: Wir kombinieren moderne psychotherapeutische Verfahren wie EMDR, körperorientierte Traumatherapie und imaginative Techniken mit naturheilkundlichen und kreativen Ansätzen. Achtsamkeit, Bewegung, Musik- oder Kunsttherapie sowie Stabilisierung auf körperlicher Ebene sind feste Bestandteile unseres multimodalen Behandlungsansatzes.
  • Schutz, Rückzug und Wertschätzung: Unsere Klinik liegt in ruhiger, naturnaher Umgebung – ein idealer Ort für Rückzug, Regeneration und therapeutische Begegnung. In einer geschützten Atmosphäre erleben Sie Wertschätzung, Verlässlichkeit und professionelle Nähe. Sie dürfen zur Ruhe kommen, sich neu sortieren und Ihr inneres Gleichgewicht wiederfinden.

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PTBS: Verstehen, verarbeiten, vertrauen

Ein Trauma ist ein kurz oder lang anhaltendes Ereignis von außergewöhnlicher Bedrohung, mit katastrophalem Ausmaß, das nahezu bei jedem tiefgreifenden Verzweiflung auslösen würde. Es kann real oder potenziell mit einer Todesbedrohung einhergehen, die körperliche Unversehrtheit bedrohen und überfordert die individuellen Schutz- und Bewältigungsmechanismen. Nahezu jeder Mensch würde in derselben Situation tiefe Verzweiflung, Grauen, Hilflosigkeit oder starke Angst empfinden. Sowohl ein direkt Betroffener als auch ein Zeuge von Katastrophen oder Gewalteinwirkungen kann in der Folge Störungen der Psyche erleiden.

Traumatische Erlebnisse können z. B. Erleben von körperlicher und sexualisierter Gewalt, auch schwere Vernachlässigungen oder Mobbing in der Kindheit, Vergewaltigung, gewalttätige Angriffe auf die eigene Person, Entführung, Geiselnahme, Terroranschlag, Krieg, Kriegsgefangenschaft, politische Haft, Folterung, Gefangenschaft in einem Konzentrationslager, Natur- oder durch Menschen verursachte Katastrophen, Unfälle sein. In der Habichtswald Privat-Klinik in Kassel finden Sie hoch qualifizierte Behandlung und individuelle Unterstützung. Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zur Genesung!

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) – professionelle Hilfe in der Habichtswald-Klinik

Die Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) erfordert eine umfassende Herangehensweise, die sowohl auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen als auch auf den Behandlungsmethoden der wissenschaftlich fundierten Behandlungsleitlinien basiert. In der Habichtswald Privat-Klinik haben sich unsere erfahrenen Experten auf die störungsspezifische, sensible und effektive Behandlung von Traumafolgestörungen (nach Richtlinie der DeGPT) spezialisiert und bieten den Betroffenen eine unterstützende und professionelle Umgebung, um ihre Genesung zu fördern.

Hilfreich für die erfolgreiche Behandlung von Traumafolgestörungen im vollstationären Setting ist eine laufende ambulante Psychotherapie. Vollstationäre Behandlung wird dann erforderlich, wenn die Bearbeitung belastender Themen im ambulanten Rahmen zu Krisen führt und der Betroffene nach der Sitzung weiterhin eine stützende und schützende Umgebung benötigt. Ein Klinikaufenthalt kann aber auch dann indiziert sein, wenn erste Schritte in die Behandlung und ein neues Selbstverständnis zu Hause noch gar nicht gelingen konnten oder zusätzliche Erkrankungen wie Depressionen oder Essstörungen die ambulante Behandlung überfordern. Vielleicht ist auch Abstand von der häuslichen Umgebung erforderlich, da dort erheblichen Stressoren (z. B. Konflikte in der Partnerschaft) oder Anforderungen (z. B. Versorgung von Kindern) die ambulante Behandlung erheblich erschweren. Traumatherapie ist anstrengend, ausreichende Ruhe und Unterstützung sind Voraussetzungen zum Gelingen der Behandlung. Ziel der Behandlung ist eine Reduktion der zentralen belastenden Symptome, zu denen neben Flashbacks meist innere Unruhe und Anspannung, Misstrauen und Ängste sowie negative Glaubenssätze zu sich selbst, wie „ich bin schuld“, „ich hätte etwas besser machen müssen“, „ich hätte es verhindern können“, zählen. Entsprechend besteht die Therapie zunächst aus stabilisierenden Elementen: Der Aufbau einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung macht es möglich, sich dem oft zunächst Unaussprechlichen nach und nach zuzuwenden.

Das Erlernen von Skills (Fertigkeiten) ist wichtig zur besseren Kontrolle einschießender Spannungen, Ängste und Flashbacks und dem (Wieder-)empfinden von Selbstwirksamkeit. Mit therapeutischer Unterstützung neue Blickwinkel auf sich selbst zu üben, fördert das Erlernen von Selbstannahme und Selbstakzeptanz. Dabei spielt das Formulieren neuer adäquater Glaubenssätze zu sich selbst wie z. B. „ich habe getan was ich konnte, mehr ging in der Situation nicht'', ‚ich war noch klein, das muss ich bei meiner heutigen Bewertung berücksichtigen‘ oder „wenn ich gewusst hätte, was passiert, hätte ich mich anders verhalten. Ich konnte es aber nicht wissen, weil ich die Informationen nicht hatte und deshalb nicht zu meiner heutigen, rückblickenden Einschätzung kommen konnte“ eine wichtige Rolle. Spezifische psychotherapeutische Techniken zur sogenannten „Traumakonfrontation“ helfen, die neuen Glaubenssätze vom Wissen ins Gefühl zu bringen und Schuld- und Schamgefühle abzubauen. Methoden sind z.B. EMDR, IRRT und Expositionbehandlung. Die in der kognitiven Verhaltenstherapie bevorzugte Expositionsbehandlung ist zwar laut Studien sehr erfolgreich, wird aber von vielen Patienten als zu belastend erlebt und abgebrochen. EMDR ist eine Technik die bildliches Nacherleben mit dem Bewegen der Augen von Seite zu Seite wie im REM-Schlaf verbindet und damit hilft, positive Glaubenssätze zu sich selbst zu verinnerlichen und deutliche Entlastungsgefühle zu bewirken. IRRT nutzt imaginative Bilder der inneren Rettung und Gegenwehr zur Beruhigung und zum Verlassen der traumatischen Erinnerungen. Auch hier werden positive, realistischere Selbstüberzeugungen etabliert, sodass Entspannung und Distanzierung zu traumatischen Erinnern einsetzen kann. Ein weiter wichtiger Aspekt der fortgeschrittenen Traumatherapie ist die Neuorientierung in sozialen Kontakten und Abbau von Misstrauen über die therapeutischen Kontakte hinaus, sodass ein erfüllteres privates und berufliches Leben gefördert wird.

Unser Behandlungskonzept

Durch regelmäßige Schulungen und Supervisionen aller Therapeuten bieten wir in der Habichtswald Privat-Klink Behandlungen mit hohem Standard nach den Richtlinien der DeGPT an. Wir bieten Ihnen Unterstützung auf Ihrem ganz persönlichen Weg und machen Ihnen Behandlungsangebote, die Sie individuell auswählen und erproben können. Achtsamkeitstraining ist ein wesentlicher Baustein der Behandlung. Verbesserung des Stressmanagements wird traumsensibel vermittelt. Stabilisierung wird u. a. durch Vermittlung von Traumaspezifischem Wissen und Einüben von Skills in einer Indikativen-Gruppe erreicht. Der Einsatz Trauma konfrontierender Techniken wird gleich zu Beginn der Behandlung individuell geprüft und geplant. Begleitende Erkrankungen wie z. B. Depressionen und Essstörungen werden selbstverständlich begleitend mitbehandelt. Sollten Selbstverletzungen oder Suchtverhalten zu den Symptomen zählen, besprechen wir mit Ihnen frühzeitig unterstützende Behandlungsregeln. Zudem legen wir großen Wert auf eine ganzheitliche Betreuung unserer Patienten. Neben den therapeutischen Interventionen stehen auch ergänzende Angebote wie Sport- und Bewegungstherapie, Entspannungstherapie und Ernährungsberatung zur Verfügung. Ziel ist es, die körperliche, geistige und emotionale Gesundheit der Patienten zu stärken und ihre Genesung zu unterstützen.

Vier Personen bei der Gesprächstherapie in der Habichtswald-Klinik

Erste Schritte: Hilfe bei PTBS finden

Wenn Sie unter den Folgen eines traumatischen Ereignisses leiden, zögern Sie nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Habichtswald Privat-Klinik steht Ihnen diskret, respektvoll und professionell zur Seite.

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Jenseits der Oberfläche: Weiterführende Perspektiven auf PTBS

Selbsttest PTBS: Bin ich traumatisiert?

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, die auftreten kann, nachdem jemand ein traumatisches Ereignis erlebt hat. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, unseren PTBS-Selbsttest durchzuführen, um eine erste individuelle Bewertung Ihrer emotionalen Verfassung vorzunehmen.

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